Wie gefährlich ist Bluthochdruck wirklich?

Wie gefährlich ist Bluthochdruck wirklich?

Wussten Sie, dass 25 % der Deutschen einen zu hohen Blutdruck haben? Das Fatale daran ist, dass viele von ihnen gar nicht wissen, dass sie unter Hypertonie leiden – meistens wird ihre Krankheit erst in Folge einer Nierenfunktionsstörung, eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls entdeckt. Nur ist es dann leider meistens schon zu spät, sodass irreparable Schäden in Augen, Gehirn und Nieren für immer bleiben. Deshalb sollte man seinen Blutdruck schon frühzeitig im Auge behalten.

Um seinen Blutdruck zu messen, braucht man ein vollautomatisches Blutdruckmessgerät: Die Manschette wird einfach nur um den Oberarm gelegt, am besten direkt nach dem Aufstehen, weil der Blutdruck im Laufe des Tages schwanken kann und hohe Werte in der Frühe besonders gefährlich sind. Das Gerät misst anschließend den systolischen und den diastolischen Wert – liegen die Ergebnisse dauerhaft über 140/90 mmHg, kann man davon ausgehen, dass man bereits unter Bluthochdruck leidet. Befinden sich die Werte hingegen dauerhaft unter 100/60 mmHg, hat man einen zu niedrigen Blutdruck. Stellt sich die Frage, wie man Bluthochdruck entgegenwirken kann und was man beim Messen beachten sollte (außer der Uhrzeit)? Wir liefern Ihnen die Antworten.

Hilfe beim Messen: darauf gilt es zu achten

Ganz wichtig bei der ersten Messung ist, dass man die Werte sowohl am linken als auch am rechten Oberarm misst – der Arm mit den höheren Werten sollte anschließend für zukünftige Messungen immer genommen werden. Bei der Messung selber ist es wichtig, dass Sie Ihren Arm ruhig und den Messpunkt im rechten Winkel zum Herzen halten. Legen Sie ihren Ellbogen am besten auf einem Tisch ab. Versuchen Sie sich während der Messung zu entspannen, weil sich Faktoren wie Nervosität auf das Ergebnis auswirken können bzw. das Ergebnis verfälschen. Noch mehr Informationen zum richtigen Messen finden Sie hier.

Wie kann man Bluthochdruck entgegenwirken?

Wie bei fast jeder anderen Krankheit auch, ist es wichtig, dass sich Betroffene ausgewogen und gesund ernähren. Durch den Bluthochdruck muss das Herz auf Hochtouren arbeiten, sodass die Blutgefäße starken Belastungen ausgesetzt werden und kleine Risse bekommen, sodass die Arterien an diesen Stellen verhärten oder verkalken – dieser Zustand wird durch fettiges Essen zusätzlich begünstigt. Des Weiteren sollte man sich viel und regelmäßig bewegen, besonders gut geeignet sind alle Ausdauersportarten (Schwimmen, Wandern, Radfahren). Und zu guter Letzt sollte man Stress abbauen und auf regelmäßigen Alkohol- und Nikotinkonsum verzichten.
Bild: © istock.com/Viktor Lugovskoy

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