Ökologische gesunde Möbel und ihr zukünftiges Potenzial

Ökologische gesunde Möbel und ihr zukünftiges Potenzial

Häufig machen wir uns im Alltag zu wenige Gedanken, wie sich beispielsweise unsere Möbel auf die Gesundheit auswirken. Während jede Verpackung eines Lebensmittels zu Recht genau geprüft wird, legen wir uns nachts in ein Bett, bei dem wir nicht wissen, welche Mittel und Chemikalien bei der Produktion überhaupt zum Einsatz gekommen sind. Ökologische Möbel sind nun ein Trend, der genau auf ein solches Bewusstsein setzt.

Der große Umwelteinfluss

Der erste Bezug wird dabei meist hin zur Umwelt hergestellt. In Westeuropa verdoppelt sich unser Verbrauch an neuen Möbeln innerhalb von zehn Jahren im Schnitt um etwa 150 Prozent. Der Trend geht damit klar hin zu billigen Produkten, die nur kurze Zeit halten, aber um einen möglichst günstigen Preis erworben werden sollen. Auf Faktoren wie Langlebigkeit, oder aber ethnisch saubere Rahmenbedingungen, wenn es um die Produktion geht, wird dabei nur sehr wenig Wert gelegt. Aktuell setzen allerdings wenige Unternehmen gezielt ein Zeichen gegen diese Entwicklung, die ansonsten den gesamten Planeten negativ beeinflussen können. Beispielsweise ist es unter www.allnatura.de möglich, sich genau über nachhaltige und gesunde Möbel zu informieren. Dies könnte ein Weg sein, um in Zukunft ein noch größeres Bewusstsein für dieses Thema innerhalb der Bevölkerung zu schaffen.

Was macht die Möbel ökologisch?

Zugleich fehlt häufig der praktische Bezug zu den Umständen, unter denen Möbel produziert wurden. Verbraucher sollen in Zukunft durch FSC- oder PEFC-Siegel besser informiert werden, wie beispielsweise die Bedingungen bei der Forstwirtschaft reguliert wurden. Bereits dort beginnt schließlich die Reise des Regals oder Schreibtisches, den wir uns später in die Wohnung stellen. Zugleich gibt es seit einiger Zeit auch das ÖkoControl-Siegel, welches über einen Zusammenschluss verschiedener Händler geschaffen wurde, welche allesamt sehr viel Wert auf den Faktor der Nachhaltigkeit legen. Zugleich bleiben solche Siegel bei ökologischen Möbeln leider nur eine Orientierung, die insgesamt keine einwandfreie Sicherheit bieten kann. Das Fehlen eines Siegels muss nicht unbedingt eine mangelhafte Produktion zu bedeuten haben. Manch kleinerer Hersteller kann es sich schlichtweg nicht leisten, ein Verfahren zur Zertifizierung einzuleiten. Die eigene Reflexivität beim Kauf bleibt daher ein wichtiger Umstand. Wer beispielsweise auf Möbel aus heimischen Holzarten setzt, verhindert damit schon einmal einen schädlichen Transport über viele tausend Kilometer, wie er leider häufig Realität ist.

Fazit

Der Marktanteil der ökologischen Möbel stieg zwar in der Vergangenheit, doch noch immer ist es ein weiter Weg. Besonders spannend wird daher zu sehen sein, wie es den Unternehmen gelingt, die eigene Reichweite auszuweiten. Zugute kommt ihnen dabei mit Sicherheit das gesteigerte Bewusstsein unter den Verbrauchern.

Keine Kommentare mehr möglich.

www.betreut.de